Zum achten Mal fand am vergangenen Wochenende im Neptunbad der Rostock Masters Sprint Cup statt. Die HSG Uni hatte eingeladen und viele alte Meister hatten ihr Kommen angekündigt, einige, wie die tschechischen Freunde von der Uni Brno, bereits zum achten Mal.    

Zum achten Mal fand am vergangenen Wochenende im Neptunbad der Rostock Masters Sprint Cup statt. Die HSG Uni hatte eingeladen und viele alte Meister hatten ihr Kommen angekündigt, einige, wie die tschechischen Freunde von der Uni Brno, bereits zum achten Mal.

Aber auch viele jüngere, gerade im Masters-Alter angekommenen Schwimmerinnen und Schwimmer freuten sich auf gute Zeiten auf der bekannt schnellen Rostocker Kurzbahn. Diese erstrahlte dann auch in vollem Glanz mit elektronischen Zeitmesstafeln auf beiden Beckenseiten, erstmalig wurden stimmungsvolle 4x25m mixed Staffel-Wettbewerbe ausgetragen, einer zusätzlichen Musikanlage und einem gut aufgelegten Wettkampfgericht. Es war also angerichtet. Auch für das Vorhaben der Rostocker 200+ Staffel um Lars Hinneburg,

Holger Mundt, Rene Plaeschke und Nils Rudolph, die sich anschickten, den Europarekord über 4x50m Freistil nach Rostock zu holen. Fehlten beim letzten Test am Vortag noch 3/10 Sekunden, sorgten sie gleich im ersten Wettkampf für einen Paukenschlag und schlugen in 1:42,65 als Erste an. Der Europarekord wurde damit um über eine Sekunde unterboten. Das sollte der erste von den 33 Siegen sein, die die Rostocker einfahren konnten.

Für die punktbeste Leistung sorgte der 24-jährige Fabian Sadowksi vom SC Magdeburg über 50m Brust in 29,06 Sekunden. Aber auch die 4x50m Freistil-Staffel der Alten Meister von Aqua Berlin, die ein respektables Gesamtalter von 288 Jahren in das Wasser brachten, schlugen in bemerkenswerten 2:38,92 min an. In der Klasse 45+ bei der Frau sorgte Walburga Warnke vom SC Magdeburg in 33,09 Sekunden ebenfalls für eine hervorragende Leistung. Aus Rostocker Sicht waren die beiden Einzelsiege von Lars Hinneburg über 100m Freistil in 55,20 Sekunden und Nils Rudolph über 50m Schmetterling in 26,92 Sekunden weitere Höhepunkte.

Masters-Vorsitzender Torsten Pröber, der auch erstmals als Veranstaltungs-Organisations-Chef auftrat, freute sich über den reibungslosen Ablauf und über zahlreiche zufriedene Sportler. „Man muss sich erst einmal reinfinden, aber ich denke, alle haben gesehen, dass der traditionelle Sprint-Cup ein lohnendes Ziel ist. Auch die zahlreichen jüngeren Sportler freuen sich nicht nur über die schnelle Bahn, sondern auch über die Welcome-Veranstaltung bei einer obligatorischen Hafenrundfahrt und die Abschlussfeier in einem Club an der Warnow. Dies hat sich als fester Bestandteil der Veranstaltung herumgesprochen.“ Frank Nebel vom Schwimmteam Chemnitz hat versprochen „Beim nächsten Mal noch mehr Sachsen mitzubringen, vorausgesetzt ist eine Abschlussfeier auf der Georg Büchner“, fügte er augenzwinkernd hinzu…“

Zahlreiche Zusagen gingen für das neunte Schwimmfest in zwei Jahren bereits ein. „Gute Zeiten auf einer der schnellsten Bahnen der Welt machen offenbar auch im Alter noch Spaß“ mutmaßte Torsten Pröber.

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